Klimafreundliche Küche

Besonders klimafreundlich sind alle Gerichte, die nicht gekocht werden. In einen Apfel reinzubeißen schadet dem Klima weit weniger als Apfelmus zu verzehren. Und vor allem, wenn das Apfelmus aus einer Packung kommt, also industriell aufbereitet wurde.

Natürlich lassen sich nicht alle Lebensmittel roh verzehren, d.h. sie müssen gekocht werden. Am besten in einer klimafreundlichen Küche. In dieser stehen selbstverständlich energiesparende Elektrogeräte, am besten mit der Energieeffizienzklasse A+++. Das bedeutet jedoch nicht, ältere Geräte einfach rauszuwerfen, aber bei einer notwendigen Neuanschaffung ist darauf zu achten. Dies gilt ins besonders für den Kühlschrank und den Tiefkühler. Aber auch alle anderen kleinen elektrischen Helferlein in der Küche sollten energiesparend sein, denn konventioneller Kraftwerkstrom verursacht bei der Erzeugung den Ausstoß von Kohlendioxid.

Obwohl Erdgas zu den fossilen Brennstoffen zählt, ist das Kochen mit Gas am klimafreundlichsten, da es direkt verbrannt wird. Die bei der Stromerzeugung im Kraftwerk entstehenden Umwandlungsverluste entfallen.

Aber nicht jeder besitzt einen Gasherd in seiner Küche. Ein Stromanschluss hingegen besitzt jeder Haushalt. Wer mit Strom kocht sollte Ökostrom beziehen. Ein Induktionsherd, der mit Strom aus 100% Wasser- oder Windkraft oder aus der eigenen Photovoltaikanlage betrieben wird, schlägt den Gasherd.

Beim Kochen von Wasser: Deckel auf den Topf! Das spart bis zu 65 % Energie.

Und am besten gemeinsam essen. Das ist nicht nur gemütlicher, es ist wesentlich klimafreundlicher, als das Essen für jedes einzelne Familienmitglied aufzuwärmen.